Samstag, 12. März 2016

T4 nach 3. Zyklus

T4: Nein, es ist nicht alles so lockerflockig, wie es im Blog rüberkommen mag. Und ich bin auch nicht tapfer oder stark.
Ab abends um so 18 Uhr bin ich ein Wrack, ich sehne mich nur noch nach Bett, viel Schlaf und Ruhe. Vorher ist aber noch Abendessen dran, dass in den Tagen nach der Chemo nicht so gesund ist. ;-) Danach Medikamente nehmen und trotzdem mit Schmerzen, Sodbrennen und Kopf, der nicht zu denken aufhört versuchen einzuschlafen. Dazwischen noch die Kinderchen beknuddeln. Eigentlich meine Lieblingstätigkeit, wie ihr gemerkt haben müsstest, aber so kurz nach der Chemo eine totale körperliche Belastung.
Nachts gehts weiter. Schlaf, wach, Hirn voll druff inkl Krämpfe, Körper zuckt, Blitzschläge, weiterschlafen... Schmerzen, Sodbrennen, Geist wach, Körper zu schwach zum Seitenwechsel...
Morgens werd ich liebevoll geweckt. Entweder vom besten Mann der Welt oder einem bis mehreren Kindern. Heut früh warens 2 von 3 Kindern. :-) <3
Schmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Hunger, Orientierungslosigkeit, zittern, Krämpfe, Blitzschläge. Und völlig entkräftet, trotz Schlaf.
Vor nicht allzu langer Zeit planten wir an den samstäglichen Morgenden unsere Wochenendwünsche. Morgens Tierpark, nachmittags Garten... Sowas. Oder Lieblingsspielplatz besuchen und spazieren. Heute: paar Minuten malen, 2 Std schlafen.
Alleine das Schreiben dieses Eintrages kostet mich so viel Kraft wie sonst ein 10 km Spaziergang.
Ich mag nimmer. Das soll endlich vorbei sein. Ich will meinen Kindern aufm Spielplatz wieder hinterher rennen, ohne nach 10 sec pfeifend und kotzend vor Schwindel auf die Bank zu fallen.

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